Baumsichtkontrollen und Überprüfung
der Verkehrssicherheit

Sorgfältige äußere Besichtigung, die der Gesundheits- und Zustandsprüfung des Baumes dient

Die Sichtkontrolle (Regelkontrolle, fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme vom Boden aus) erfasst und beurteilt äußerlich sichtbare Verletzungen und biologische Veränderungen – z.B. Jahreszuwachs, Kronenbild, Blattgröße, Verfärbungen, Trieblängen, Verzweigungsstruktur, Stamm- und Rindenveränderungen (Zwieselbildung, Risse, Rippen, Wülste, Einwallungen, Wachstumsdefizite etc.), Fäule, Pilz- und Insektenbefall, sowie negative Veränderungen im Wurzelbereich und sonstigem Baumumfeld. Gegebenenfalls kann bei der Sichtkontrolle bereits ein Abklopfen von Baumteilen mit dem Schonhammer nötig werden.

Die Sichtkontrolle ist angelehnt an die Vorgaben der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau e.V.) und der VTA-Methodik.

Dokumentation

  • Kurze schriftliche Auswertung der Ergebnisse
  • EDV-Erfassung

Einteilung der Gehölze in zwei Rubriken

Auflistung A: Gehölze, bei denen aktuell keine weiterführenden Untersuchungen nötig sind. Dokumentation:

  • wichtige Ergebnisse der Baumsichtkontrolle
  • Vitalitätsklasseneinteilung
  • anzuratende baumpflegerische Maßnahmen

Auflistung B: Gehölze, bei denen durch die Sichtkontrolle allein keine definitiven Aussagen zur Stand- und Bruchsicherheit gemacht werden können und bei welchen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht und/oder aus Gründen der Baumerhaltung eine weiterführende Untersuchung nötig wird.

Weiterführende Untersuchungen

Bei Gehölzen, die nach einer Sichtkontrolle in Auflistung B fallen, wird eine weiterführende Untersuchung im Rahmen eines Baumgutachtens nötig.

  • Beratung bei Baumaßnahmen
  • Beurteilung der Entwicklungsmöglichkeiten von Bäumen im Rahmen von Baumaßnahmen
  • Überprüfung von Baumschäden durch Baumaßnahmen
  • Überprüfung von Baumschäden durch Kleinsttiere und Pilze
  • Durchführung von Ausschreibungen für die Baumpflege
  • Erstellung von Baumbestandsplänen